Wenn jemand sein Konto überzieht oder einen Kredit bekommt, dann wird im selben Moment Geld aus dem Nichts erschaffen. Die EZB druckt Geld und gibt es an die Hausbank, weil es von der Hausbank angefordert wurde. Die Hausbank gibt das Geld dem Kreditnehmer und der gibt es dem Verkäufer eines Produktes. So entsteht Geld und man sieht, dass jedem Euro eine gleich große Schuld gegenübersteht.
Da die Bank auch noch Zinsen verlangt hat der Überziehende also mehr Schulden, als Geld erschaffen wurde. Diese Zins und Zinseszinsgeschichte macht es unmöglich, dass alle Schuldner ihre Schulden vollständig abzahlen.
Gäbe es keinen Zins und alle Schuldner könnten sich gleichzeitig von ihren Schulden befreien, dann gäbe es ja kein Geld mehr, weil Geld ja nur durch Schuld entsteht.
Die Zinsen bleiben als Schuld bestehen, bauschen sich durch den Zinseszins weiter auf und können nur durch Insolvenz abgebaut werden. Auch Inflation könnte diese Zinsschulden vernichten, aber dazu müssen insgesamt mehr Geld erzeugt werden, als erarbeitet wird. Das wäre dann noch verrückter und noch schwerer zurückzahlbar…. und genau das wird in unserem System gemacht.
Früher gab es kein Schuldgeld. Gold war Geld. Und wenn man in die Bank ging, dann bekam man Gold gegen eine Sicherheit … Sachwert gegen Sachwert. Natürlich gab es auch Zinsen, die sich durch den Zinseszinseffekt aufbauschten, obwohl es gar kein Gold als Gegenwert gab. Es gab also auch damals Überschuldung … auch häufig die Überschuldung der Staaten … aber da jeder irgendwann mal sein Gold sehen wollte, wurden Insolvenzen viel früher durchgeführt und so die unrealen Beträge aus den Bilanzen gelöscht.
Staatsüberschuldung kamen meist durch Kriege oder Sinnlose Staatsausgaben zustande und führten auch schon früher zu drakonischen Maßnahmen, wie sie derzeit in Griechenland zu sehen sind. Der Unterschied zu heute ist, dass damals zwar der Staat bankrott war, aber das Geld war immer noch Gold wert.
Als ob es nicht schlimm genug ist, wenn sein Vaterland pleite ist und seine Bürger ausquetschen muss … so kommt in unserer Zeit im Falle der Staatsbankrotts auch noch die Wertlosigkeit der Ersparnisse und der Versicherungen etc. dazu.
Jeder redet über die armen Banken, aber das sind nur Zahlen … nur Geld, der eigentliche Leidtragende ist doch der lebende Bürger. Man muss sich fragen was denn in dieser Welt mehr zählt … Geld oder Leben?
Ganz offensichtlich ist der Souverän der Politik nicht mehr der Bürger, sondern die Finanzlobby …
Jetzt wird am Mittwoch wieder über den Rettungsschirm abgestimmt und einige werden überhaupt nicht verstehen wozu sie da ja sagen … und falls es schief läuft, dann werden die selben Leute sagen, dass sie das nicht verstanden haben und auf die Aussagen anderer vertraut haben … aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht … und spätere Generationen könnten genau dieses Handeln als Landesverrat auslegen … und dann heißt es “An den Galgen mit Ihnen” … deshalb sollten auch diese Abnicker sich überlegen was mehr zählt … Geld oder Leben?
und jetzt wollen undere Euro-POlitiker sogar schon Italien mit dem Rettungsschirm auffangen … siehe hier … ein absolut hirnverbrannter Plan